[DIY – Nailed it!] Plissee-Anhänger – wenn mans kann…

DIY Plissee-Anhänger

Nicht jedes DIY-Projekt funktioniert so, wie man sich das gewünscht hätte. Aber damit sind wir zum Glück nicht allein. ;) Vor Kurzem fand ich eine Anleitung zu wunderschönen Plissee-Anhängern. Ich habe es inzwischen mit zwei Anleitungen versucht, aber egal was ich tue, wie genau ich messe und falte – sie werden schief und krumm. Inzwischen habe ich es wohl 5 oder 6 Mal versucht. Ihr wollt auch? Viel Glück:

Anleitungen bei Herzschmiede
Anleitungen bei Dramaqueen

Aber ich sag euch, ir-gend-wann wird einer gut aussehen! Ich versuche es weiter.

[DIY] „Linorigami“-Anhänger à la Fee

Ich bin verliebt! In die schönen „Linorigami“-Anhänger von Fee. „Linorigami“ ist die Kreuzung aus Linolschnitt und Origami. Dafür fertigt man eine Zeichnung einer Origami-Faltung an, überträgt es auf eine Linoschnittplatte, um – logisch – einen Linolschnitt davon anzufertigen. Dann ist eure Kreativität gefragt. Macht damit was ihr wollt – Fee zum Beispiel hat Anhänger und Plätzchen draus gemacht. Die Anhänger-Idee hat mir so gut gefallen, dass ich auch welche gemacht habe. Es ist wirklich super einfach. Das Linolschnitt-Werkzeug habe ich noch von meiner Ausbildung (und seitdem nie wieder benutzt, da ich damals im Unterricht die erste war, die das Ding im Finger hatte :))

Anhänger aus Modelliermasse - Fuchs, Eule, Hexagon

Als Motive habe ich mir einen Fuchs, eine Eule und ein Hexagon ausgesucht. Bilder von Origami-Figuren, -Tieren, -Sternen, … findet ihr im Internet zu Hauf. Diese müsst ihr in 2D als Linien-Zeichnung vereinfachen. Mit Kohlepapier könnt ihr die Zeichnung dann auf eure Linolschnittplatte übertragen und mit Linolschnittwerkzeug bearbeiten. Gut eignen sich auch Schablonen von Stanz- und Prägemaschinen. Wenn ihr keine Festtagsmotive verwendet, kann man die Anhänger das ganze Jahr über aufhängen und verschenken.

Anhänger aus Modelliermasse - Eule

Als lufttrocknende Modelliermasse (ohne brennen) hatte ich zwei verschiedene gekauft: Eine teure Porzellan-Modelliermasse (3,95€, aus dem Bastelladen) und eine günstige (1,95€ und mehr drin, Creall Do & Dry, gibts z.B. bei Nanu Nana). Die günstige hat mir wesentlich besser gefallen. Sie ließ sich leichter ausrollen und hatte keine Risse. Die Masse rollt ihr aus, presst euren Linolschnitt drauf und rollt auch dort nochmal drüber. Die Platte vorsichtig und langsam (!) wieder abnehmen und mit einem Messer die Form ausschneiden. Das Loch für die Aufhängung lässt sich gut mit einem Strohhalm machen. Dann muss das Ganze je nach Dicke ca. 2 Tage trocknen. Wenn die Anhänger fest geworden sind, kann man die Kanten noch mit feinem Sandpapier glätten.

Anhänger aus Modelliermasse - Fuchs, Eule, Hexagon

Viel Spaß dabei :)

Türchen 19/2011 [Anleitung] Origami-Stern

Heute wird gefaltet. Ohne verknotete Finger und Wutanfälle – dieser Stern ist nämlich total einfach. Fangen wir an:

Anleitung

Schritt 1

Ihr braucht 8 Quadrate à 3x3cm. Am besten eignet sich dafür dünnes Papier, weil sich das besser falten lässt. Die Farbe ist allein euch überlassen. Meine Quadrate sind aus normalem, weißen Papier und vorne und hinten bestempelt.


Schritt 2

(links) Nehmt euch eins von den Quadraten und faltet es Ecke auf Ecke, wie auf dem Bild. Das ist nötig, damit ihr im nächsten Schritt wisst, wo die Mitte ist. Die Seite, die bei diesem Schritt innen ist, wird später der innere Kreis des Sterns (auf dem Bild oben der rote Teil).

(rechts) Dann wird das Quadrat wieder aufgeklappt. Faltet jeweils die unteren Ecken zur Mitte, sodass aus dem Quadrat ein kleiner Drachen wird.


Schritt 3

(links) Jetzt nehmt den Drachen und dreht ihn um, mit der Spitze nach oben.

(rechts) Und nun werden nochmals die beiden unteren Ecke zur Mitte gefaltet, sodass wieder ein kleiner Drachen entsteht.

Das war ein Zacken. Das Ganze wird jetzt noch 7 mal mit den restlichen Qudraten gemacht. Danach werden die Zacken zusammengeklebt. Entweder auf einem kleinen Stück Papier, dass dann unter den Zacken verschwindet oder direkt auf einer Karte oder einem Geschenk.

Das Tolle daran ist, dass man so viele Gestaltungsmöglichkeiten hat. Nach einem Klick gibts noch mehr Sterne, ich konnte nämlich gar nicht mehr aufhören.

Drauf gestoßen bin ich übrigens durch einen Link von irgendwoher auf Heidis Creativblog.

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